Für Halb- u. Hochstämme in unseren Streuobstwiesen ist der Öschbergschnitt der beste Baumschnitt. Klarer und natürlicher Aufbau sorgen für flottes Wachstum und gut belichtetes Obst. Guter Zugang zum Schneiden und Abernten ersparen viel Zeit. Durch den guten Aufbau sind kaum Baumstützen erforderlich. Das alles sind Vorzüge, des durch Helmut Palmer in Winterbach aus der Schweiz eingeführten Öschbergschnittes. Der Grundaufbau des Öschbergschnittes ist die Baummitte, um diese gleichmäßig am Umfang verteilt und mit einem Winkel von ca. 50° nach oben und außen stehenden 3 bis maximal 4 Leitäste. Zwei begleitende, dem Leitast unterstellte links und rechts am Leitast vorstrebende Fruchtäste sorgen für einen breiten Baum, ohne den Zugang zu versperren. Das Fruchtholz wird nach außen gezogen und so aufgebaut, daß es keine Überbauungen gibt, eine laufende Erneuerung des Fruchtholzes gewährleistet einen jährlichen Fruchtansatz. Das erlernen des Öschbergschnittes und die Pflege unserer Streuobstwiesen ist unser Vorsatz. "Jeder sein eigener Baumwart" ist unser oberstes Ziel.